Landesregierung fördert Gründerspirit an Hochschulen

Reutlingen – Die grün-geführte Landesregierung will mehr Studierende für Start-Ups begeistern. Das Land fördert deshalb ab diesem Jahr 17 Hochschulen im Bereich Gründungskultur in Höhe von 3,8 Millionen. Dies gab das Wissenschaftsministerium am Freitag bekannt. Zu den geförderten Hochschulen zählt auch die Hochschule Reutlingen, an die zusammen mit der Hochschule der Medien in Stuttgart und der Hochschule Aalen für ein gemeinsames Projekt 499.800 Euro fließen. Ziel des Projektes Spinnovation Plus ist es, Qualität und Breite der Gründungsunterstützung von Studierenden durch die drei Teilprojekte Netzwerken, individuelle Validierung sowie Social Entrepreneurship zu verbessern. Zudem wird die Bildung von interdisziplinären Projektteams durch verschiedene Maßnahmen gefördert. „Ziel der Förderlinie im Rahmen des Förderprogramms ‚Gründungskultur in Studium und Lehre‘ ist, Gründungen zu einem festen Bestandteil der Lehre an vielen Hochschulen im ganzen Land zu machen“, sagt der grüne Landtagsabgeordnete Thomas Poreski.

Gründungskultur sei ein „wichtiger Pfeiler“ für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg. „Die Hochschulen stellen die ersten Weichen zum Unternehmertum. Wer auf diesen Experimentierflächen die Begeisterung für neue Ideen und unternehmerisches Denken weckt, schafft die Grundlage für eine neue Generation von Unternehmerinnen und Unternehmern“, sagt MdL Thomas Poreski.

Die Landtagsgrünen setzen sich maßgeblich für eine langfristig gesicherte, fokussierte und tragfähige Gründungspolitik in Baden-Württemberg ein – auch in zahlreichen Schulen und Hochschulen im Land. Im neu eingeführten Fach Wirtschaft wird Unternehmertum thematisiert. Zudem hat die Koalition Förderungen für Schülergenossenschaften auf den Weg gebracht. Poreski: „Wir dürfen uns nicht auf unseren Lorbeeren als erfolgreicher Wirtschaftsstandort ausruhen. Wir werden nur dann erfolgreich bleiben, wenn wir es schaffen, Innovationen voranzutreiben.“ Eine zentrale Aufgabe der Landesregierung sei daher, Studierende, Start-ups, Industrie und Investor*innen sowohl an den Hochschulen als auch auf neuen Geschäftsfeldern zusammenzubringen, wie beispielsweise bei der heutigen Veranstaltung Start-up BW Summit der Landesregierung in Stuttgart.

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