Kräftige Investition in den Erhalt von Bundes- und Landesstraßen

MdL Thomas Poreski: „Verkehrsministerium macht den Weg frei für die Sanierung von Straßen, Brücken und Steigen“

In den Erhalt und die Sanierung des Straßennetzes im Südwesten sollen 2020 trotz Corona-Krise rund 580 Millionen Euro investiert werden. Davon profitieren auch die Landkreise Reutlingen und der Zollernalbkreis. Hier werden folgende Straßen saniert:

Im Landkreis Reutlingen

  • B 28, Fahrbahndeckenerneuerung der Ortsdurchfahrt Bad Urach, Baustrecke 1,8 km
  • L 230, Fahrbahnsanierung Gönningen – Genkingen (Gönninger Steige), Baustrecke 0,7 km
  • L 380, Fahrbahndeckenerneuerung, B 28, Baustrecke 0,3 km
  • L 382, Hangsicherung Genkingen – Pfullingen (Stuhlsteige)
  • L 382, Fahrbahnsanierung Genkingen – Pfullingen (Stuhlsteige), Baustrecke 0,8 km

    Im Zollernalbkreis (Auswahl)
  • B 27, Fahrbahndeckenerneuerung Wessinger Senke – Hechingen/Süd (Fahrtrichtung Rottweil), Baustrecke  2,7 km
  • B 27, Fahrbahnsanierung Querspange B 27/B 463 Zollernalbkreis), Baustrecke 0,4 km
  • B 32, Fahrbahndeckenerneuerung L 442 – Ortsdurchfahrt Burladingen Zollernalbkreis, Baustrecke 2,7 km

    „Die grün-geführte Landesregierung investiert seit Jahren massiv in den Erhalt von Straßen, Brücken und Steigen. Diese Linie wollen wir auch in Zeiten von Corona beibehalten“, betont der Grüne Landtagsabgeordnete Thomas Poreski. „Eine schnelle Straßensanierung ist ein Gebot der Vernunft. Es ist klüger, kleine Löcher so früh wie möglich zu beseitigen, als das Problem auf die lange Bank zu schieben“, sagt MdL Poreski. „Für die Straßensanierung heißt das: Wenn wir heute zügig sanieren, müssen wir später kein Steuergeld in eine vielfach kostspieligere grundhafte Sanierung stecken.“ Durch die Erneuerung und die Beseitigung von Fahrbahnschäden würde die Verkehrssicherheit erhöht und die wirtschaftliche Infrastruktur im Landkreis Reutlingen und im Zollernalbkreis gestärkt, so Poreski. Die Gönninger Steige und die Stuhlsteige werden teilweise saniert und bei letzterer auch der Hang gesichert. „Das freut mich natürlich sehr!“, so Poreski.

    Im Sanierungsprogramm 2020 werden landesweit insgesamt mehr als 320 neue Maßnahmen umgesetzt: Für den Erhalt von Bundesfernstraßen stellt der Bund voraussichtlich 425 Millionen Euro zur Verfügung, für Landesstraßen gibt das Land rund 153 Millionen Euro aus. Zum Programm gehören neben Fahrbahndeckenerneuerungen und Lärmschutzwänden auch ein Steigensanierungsprogramm, die Ertüchtigung kommunaler Brücke sowie Belagserneuerungen an Geh- und Radwegen.

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